Frauenarztpraxis Dr. med. Thorsten Johannsen

Telefon: 0202 / 62939635

Leistungen

Wir stellen Ihnen unsere Leistungen vor

  • Impfungen

Impfungen sollten in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden, damit ein Impfschutz bestehen bleibt. Dies gilt nicht nur für Kinder, sondern insbesondere auch für Erwachsene. In unserer Praxis führen wir alle Impfungen durch. Des Weiteren sind wir eine anerkannte Gelbfieberimpfstelle. Bei Impfwunsch bitte immer den Impfpass mitbringen.
Impfkalender PDF


  • Endometriosesprechstunde

Der Begriff Endometriose beschreibt das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Bei Frauen wird eine Häufigkeit von 2 % bis 10 % vermutet, bei unfruchtbaren Frauen ist sie in über 50 % der Fälle nachweisbar. Typische Symptome können Unterbauchschmerzen, Schmerzen in der Scheide und eine schmerzhafte Monatsblutung sein. Herr Dr. med. Johannsen hat eine spezielle Qualifizierung auf dem Gebiet der Endometriose der Stiftung Endometriose Forschung.


  • Mädchensprechstunde

Speziell für junge Patientinnen bieten wir gründliche und verantwortungsvolle Erstinformationen. Dafür haben wir eine eigene Teenager-Sprechstunde eingerichtet, in der wir uns euren Anliegen konzentriert und aufmerksam widmen. Ihr könnt mit euren Eltern, Freundinnen oder eurem Freund aber auch allein zu uns kommen. Wir beantworten gerne alle eure Fragen.

Mo., Mi. & Fr. von 12:30-13:00 Uhr

Nach Terminvereinbarung aber auch jederzeit!


  • Reisemedizin

Zur reisemedizinischen Gesundheitsberatung zählt, neben einer Reiseimpfung, auch die Beratung über spezifische Gesundheitsgefahren des jeweiligen Landes. So ist z. B. die Malaria weltweit eine der häufigsten Erkrankungen. Je nach Reiseland ist gegebenenfalls eine medikamentöse Prophylaxe angezeigt. Aber auch für die Reise als solche bedarf es in bestimmten Situationen einer Vorbereitung: Eine Flugreise bei Herzerkrankungen, eine Schiffsreise und Seekrankheit usw.

Fragebogen Reisemedizin

Gelbfieber-Impfstelle

  • DMP Brustkrebs
  • Brustultraschall
  • Ernährungsberatung
  • Früherkennung Gebärmutterhalskrebs
  • Hormon- und Stoffwechseltherapie
  • Kinderwunschberatung
  • Myomsprechstunde
  • Verhütungsberatung
  • Sexualberatung
  • Schwangerschaftsvorsorge
  • 3D/4D Ultraschall in der Schwangerschaft
  • Ersttrimesterscreening in der Schwangerschaft
  • Dopplerultraschall der fetalen Blutgefäße in der Schwangerschaft

Die neuen Krebsvorsorgerichtlinen

Bisher wurde bei Ihrer jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchung auch der Abstrich vom Gebärmutterhals zur Untersuchung auf erkrankte Zellen durchgeführt. Ab dem 1. Januar 2020 ändern sich einige Punkte in der Krebsvorsorge - bedingt durch die neuen gesetzlichen Vorgaben.

Altersgruppe 20-34 Jahre:

Es bleibt bei der jährlichen Vorsorge mit Tastuntersuchung und dem Zellabstrich vom Gebärmutterhals zur Vorsorge und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs.

Altersgruppe ab dem 35. Lebensjahr
Es bleibt bei der jährlichen Vorsorge mit Tastuntersuchung der Gebärmutter und der Brust. Nur noch alle drei Jahre: 

  • der Zellabstrich vom Gebärmutterhals 
  • ein Abstrich auf HPV zusätzlich.

Hintergrund: Im Rahmen einer politisch gewünschten europäischen Harmonisierung wurde eine Empfehlung entwickelt, eine zeitliche Vereinheitlichung des Vorsorgeintervalls anzustreben und den regelmäßigen HPV-Test einzuführen. HPV gilt als eine der Hauptursachen für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebs.

Wir begrüßen die Durchführung des Virustests, da wir uns ebenfalls eine weitere Verringerung der Erkrankungen des Gebärmutterhalses erhoffen.

Das neue Dreijahresintervall für einen Zellabstrich und das Vertrauen auf den HPV-Test birgt auch Risiken:

  • zwischen den ersten Zellveränderungen bis zur Entstehung einer Krebsvorstufe am Gebärmutterhals (CIN 3-Veränderung) liegen oft weniger als 2 Jahre, also eine viel kürzere Zeit als die neue Krebsvorsorgeregelung vorsieht. CIN 3 -Veränderungen können wir als Gynäkologen mit kleinem Aufwand beseitigen.
  • 10 % der Gebärmutterhalskrebsfälle können nicht mit dem HPV-Test erkannt werden, weil die Testsysteme nicht alle HPV-Infektionen erfassen und bestimmte Karzinome nicht durch humane Papillomviren (HPV) verursacht werden.

 Dies bedeutet: die Sicherheit des jährlichen Zellabstrichs kann nicht durch den neuen zusätzlichen HPV-Test ersetzt werden - der jährliche Zellabstrich des Gebärmutterhalses ist nach wie vor wichtigste Untersuchung für die Krebsvorsorge!

Wir empfehlen:
Patientinnen ab dem 35. Lebensjahr sollten im Rahmen der jährlichen Tastuntersuchung wie bisher auch einen Zellabstrich und die zytologische Untersuchung des Zellmaterials durchführen lassen. So bleibt Ihre bisherige Sicherheit erhalten!

Dr. med. Thorsten Johannsen
Frauenärzte
in Wuppertal auf jameda